Vorneweg, der Preis
Ja das Teil ist sau teuer. Ob einem das Wert ist oder nicht, sollte jeder selbst entscheiden. Man kann hier mit Sicherheit davon ausgehen, dass man gute 1.000 Euro für Handmade in USA ausgibt. Darüber hinaus sind nahezu alle Parts, wenn irgendwie möglich, aus den Staaten. Ich zolle einer solchen Strategie Respekt.
Zum Sound:
Wirklich geil. Lässt sich nicht anders sagen. Drückt und schiebt ohne Ende, ohne zu matschen. Der Frequenzbereich findet sich bei normalen Settings nie in Konkurrenz zum Basser.
Der BE Kanal liefert ein Brett, das sich super im Bandmix durchsetzt, ist jedoch alles andere als schrill und sägend ? außer man legt es drauf an.
Was mich beim BE50 wirklich überrascht hat, ist die Low-Einstellung des Gain-Switches ? ein wirklich amtlicher, dynamischer Low-Gain-Sound. Vor allem mit einer Strat: Sonne!
Der Clean-Sound ist für meine Begriffe super und bleibt auch wirklich clean. Ob er eher Vox-ish oder mehr Fender-resque ist ? kann ich nicht beurteilen. Kein Experte dafür ;)
Der HBE legt, für meine Begriffe besser als der B100, nur eine kleine Schippe auf den BE drauf, eher subtil. Etwas mehr Gain, mehr Feedback, etwas runder, bassiger. Ideal für singende Leadsounds.
VORSICHT BEIM GEWICHT:
Der Amp wiegt bei weitem mehr als überall angegeben ist. Hatte dazu bereits mit Herrn Friedman Mail-Kontakt, der mir das auch bestätigt hat. Der Amp wiegt mehr als 19 Kilo!!!